Eiger Express NEIN!

Die Silhouette des Eigers zerstören?

Der Eiger-Express soll quer vor dem Eiger gebaut werden. Die fantastische Nordwand, weltberühmt, wird mit dem Eiger-Express als Kulisse missbraucht. mountain wilderness setzt sich ein für intakte Gebirgslandschaften, darum sagen wir NEIN! NEIN zur Zerstörung der Silhouette von Eiger, Mönch und Jungfrau.

Die Linienführung des Eiger-Express durchschneidet im oberen Teil das weitgehend unberührte Eigervorfeld. Am Fuss der Eigernordwand beginnt die Region Jungfrau-Aletsch welche im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) verzeichnet ist und dem UNESCO-Weltnaturerbe angehört. Die Station Eigergletscher liegt auf der Grenze des BLN-Gebiets. Der BLN-Status ist von grosser politischer Relevanz, da Eingriffe in diesen Gebieten gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz nur dann möglich sind, wenn ein übergeordnetes und nationales Interesse dafür spricht. Diese Interessenabwägung nimmt jeweils die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) vor. Verschiedene Umweltverbände haben in ihrer Stellungnahme zur Mitwirkungsauflage denn auch bereits signalisiert, dass ein ENHK-Gutachten in Bezug auf die Landschaftsverträglichkeit unausweichlich ist.

Im Geschäftsbericht 2009 bekannten sich die Jungfraubahnen zu einem "schonenden, rücksichtsvollen Umgang mit ökologischen Werten" und zu einer "landschaftsverträglichen Integration" ihrer Bauten und Anlagen. Diesem Bekenntnis gilt es nun Taten folgen zu lassen und als Diskussionsgrundlage die Linienführung des Eiger-Express einem ENHK-Gutachten zu unterziehen. Das Gutachten ist im Interesse Aller, insbesondere der Jungfraubahnen, da sonst ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht.

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