Eiger Express NEIN!

Ist der Eiger-Express die Katze im Sack?

Der Eiger-Express konkurrenziert die Wengeneralpbahn. 3‘480 Personen/h können sie gemeinsam ganzjährig Richtung kleine Scheidegg respektive Station Eigergletscher befördern. Die Jungfraubahn fasst demgegenüber 1‘160 Personen/h. Wenn in den Sommermonaten keine Skifahrer ins Gebiet strömen, werden die Jungfraubahnen mit grossen Überkapazitäten konfrontiert. Die einzig betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung ist dann die Stilllegung einzelner Äste. Dem Eiger-Express werden daher erst mal viele Arbeitsplätze bei der Wengeneralpbahn zum Opfer fallen. Und Wengen riskiert einen massiven Bedeutungsverlust. Wir fordern Transparenz über den Zweck des Eiger-Express, damit die Grindelwaldner und Lauterbrunnener nicht die Katze im Sack kaufen müssen und sagen darum NEIN zum Eiger-Express.

Die Studie "Volkswirtschaftliche Auswirkungen des V-Projekts auf den Kanton Bern", in Auftrag gegeben durch die Standortförderung Kanton Bern, zeigt symptomatisch den intransparenten Umgang mit dem Eiger-Express auf. Sie behandelt das gesamte V-Projekt als homogenen Investitionsblock über 278 Mio. CHF. Die Studie "zeigt, dass das V-Projekt der Jungfraubahnen und der Gondelbahn Grindelwald-Männlichen (GGM) für die Jungfrauregion und vor allem Grindelwald eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung hat." Dies erstaunt angesichts der gewaltigen Summe niemanden.

Die Studie verpasst es jedoch, betriebliche Überlegungen zu berücksichtigen. Tatsache ist, dass sich die zwei Äste der WAB von Grindelwald und Lauterbrunnen auf die kleine Scheidegg und der Eiger-Express gegenseitig konkurrenzieren. Die Jungfraubahnen halten sich bedeckt, wie sie in den Sommermonaten mit den absehbaren Überkapazitäten zur kleinen Scheidegg respektive Station Eigergletscher verkehren werden. Die oben erwähnte Stilllegung einzelner Äste aus betriebswirtschaftlichen Gründen kann zu einem zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führen. Laut den Bahnen gehen in einem ersten Schritt denn auch 42 Arbeitsplätze verloren (siehe unten), welche Stellen dies betrifft und über welchen Zeithorizont bleibt jedoch im Dunkeln. Solange die Jungfraubahnen nicht transparent über ihre Absichten mit dem Eiger-Express informieren ist der Eiger-Express abzulehnen.

Kontakt / Impressum

mountain wilderness schweiz suisse svizzera svizra
Sandrainstrasse 3, 3007 Bern

Tel +41 31 372 30 00
info[at]mountainwilderness.ch
www.mountainwilderness.ch

Gefällt Ihnen diese Seite? Unterstützen Sie mountain wilderness.

Kritische GrindelwaldnerInnen und LauterbrunnenerInnen!

Stehen Sie dem Projekt kritisch gegenüber? Möchten Sie dies auch kundtun? Melden Sie sich bei uns! Ihre Meinung rücken wir gerne ins richtige Licht.

Weitere Informationen